PREVAS - ET LA CAISSE DE PENSION FAIT PLAISIR.

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Leistungen im Todesfall

Das Gesetz schreibt Mindestleistungen vor, viele Pensionskassen gewähren jedoch weitergehende Leistungen.

Die nachstehenden Angaben basieren auf PREVAS-Vorsorgekonzepten. Massgebend ist das jeweilige Vorsorgereglement.

Todesfall vor der Pensionierung

Ehegatten- und Lebenspartnerrente
Die Ehegatten- oder Lebenspartnerrente wird im Normalfall lebenslänglich ausgerichtet. Die Rente an Konkubinatspartner ist keine gesetzlich vorgeschriebene Leistung, die Vorsorgeeinrichtung kann diese an Bedingungen knüpfen (z.B. Unterstützungsvertrag, etc.).

  • eingetragene Partnerschaft
    Die eingetragene Partnerschaft ist im Bereich Vorsorge der Ehe gleichgestellt (betrifft  gleichgeschlechtliche Paare).
  • nicht eingetragene Partnerschaft
    Für die nicht eingetragene Partnerschaft ist gemäss vielen Prevas-Reglementen ein Unterstützungsvertrag erforderlich.

Kürzungen bei Ehegatten- und Lebenspartnerrenten

  • Altersdifferenz:
    Ist der Ehegatte 10 oder mehr Jahre jünger wird die Rente um 1% gekürzt.
  • WEF-Vorbezug
    Ein WEF-Vorbezug hat oft eine Rentenkürzung (ca. 5% des Vorbezugs) zur Folge.

Die gesetzlichen Mindestleistungen werden in jedem Fall gewährt.

Waisenrenten
Waisenrenten werden zusätzlich zur Ehegatten- / Lebenspartnerrente ausbezahlt. Waisenrenten werden auch bei unverheirateten Personen ausgerichtet.

Todesfallkapital für weitere Anspruchsberechtigte
Bei Fehlen von Ehegatte / Lebenspartner wird das vorhandene PK-Guthaben an die folgenden Personen ausgerichtet:

  • die Nachkommen, bei Fehlen
  • die Eltern, bei Fehlen
  • die Geschwister

Die übrigen gesetzlichen Erben erhalten 50% des PK-Guthabens.

Finanzierung der lebenslänglichen Ehegatten- / Partnerrente
Zur Finanzierung einer lebenslänglichen Rente wird Kapital benötigt, das aufgrund der Lebenserwartung und dem technischen Zins berechnet wird.
Zur Finanzierung der Rente wird das vorhandene PK-Guthaben verwendet. Den fehlenden Teil (Risiko-Leistung) trägt die Pensionskasse bzw. die Versicherung.

Freiwillige Einkäufe
Einkäufe werden nicht zur Finanzierung der Rente herangezogen und werden als zusätzliches Todesfallkapital ausbezahlt.

Wiederverheiratung
Bei Wiederverheiratung bzw. bei Verheiratung der anspruchsberechtigten Person vor Vollendung des 45. Altersjahres fällt der Anspruch dahin. In diesem Fall besteht Anspruch auf eine einmalige Abfindung in der Höhe von 3 Jahresrenten.

Kapitalabfindung statt Ehegatten- / Partnerrente
Die anspruchsberechtigte Person kann an Stelle der Rente eine Kapitalabfindung verlangen. Der Antrag ist vor Bezug der ersten Rente zu stellen.
Die Kapitalabfindung entspricht dem Kapitalwert der Rente. Vor dem 45. Altersjahr wird der Abfindungswert um 3% pro Jahr gekürzt. Im Minimum werden 4 Jahresrenten bzw. das PK-Guthaben ausbezahlt.

 

Todesfall nach der Pensionierung

Altersrente der Pensionskasse

  • Ehegatten- / Lebenspartnerrente  = 60% der Altersrente
  • Kinderrente = 20% der BVG-Altersrente
    (kein Kinderrentenanspruch auf überobligatorischer Rente)

Kürzungen

  • Altersdifferenz
    Ist der Ehegatte 5 oder mehr Jahre jünger wird die Rente um 3% gekürzt.
  • Eheschliessung nach der Pensionierung
    Erfolgt die Eheschliessung nach der Pensionierung wird die Ehegatten- / Partnerrente um 20% pro Jahr gekürzt.

Die gesetzlichen Mindestleistungen werden in jedem Fall gewährt.

Bezug der Altersleistung als Kapital
Es besteht kein weiterer Anspruch auf Leistungen. Mit der Auszahlung wird das Alterskapital Bestandteil des Vermögens und wird im Todesfall gemäss Erbrecht / Testament verteilt.