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Die Gefahren blinder Indexierung

20.10.2016 10:37

Für die Anlageentscheide einer Schweizer Pensionskasse verantwortlich zu sein, ist im aktuellen Umfeld keine dankbare Aufgabe. Eine tendenziell überoptimistisch formulierte Zielrendite mit möglichst wenig Risiko zu erreichen, ist schon schwierig genug. Wenn dies auch noch fast kostenlos erfolgen soll, wird es utopisch. Einer der beliebtesten, weil einfachsten, Lösungswege liegt darin, noch stärker an der einzigen direkt beeinflussbaren Grösse zu schrauben. Sprich Vermögensverwaltungskosten weiter zu senken, in der Regel über Passivierung bzw. Indexierung der Anlagen. Dieser Artikel zweifelt nicht am Nutzen eines gesunden Kostenbewusstseins in der zweiten Säule und spricht auch nicht gegen sinnvolle Indexierung. Er warnt jedoch vor blinder Indexierung und Index-Gläubigkeit. Ungenügend informierte Anleger gehen damit möglicherweise Risiken ein, die sie gar nicht möchten und können zudem bei der Leistungsbeurteilung in die Irre geführt werden. 

Hier geht's zum Gastbeitrag von Dr. Christoph Gort, Partner SIGLO Capital Advisors AG.