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PREVAS Inside - die BVG-Homestory: Heute mit Frédéric Schmidt

17.02.2016 14:35

Fertig Anlagenotstand, Negativzinsen und Altersvorsorge 2020. In unserer neuen Serie PREVAS Inside: die BVG-Homestory vergessen wir mal die aktuellen Turbulenzen der zweiten Säule und stellen Ihnen die Menschen vor, welche täglich für unsere PK-Kunden den Job machen, den diese lieber auslagern. Finden Sie das Pensionskassen-Geschäft langweilig? Dann lesen Sie unsere Mitarbeiter-Porträts und lassen Sie sich vom Gegenteil überzeugen. Heute besucht unser In-House Reporter Frédéric Schmidt.

Wer die PREVAS betritt, kommt an ihm nicht vorbei. So zentral wie sein Arbeitsplatz ist auch seine Funktion in unserem Unternehmen. Frédéric Schmidt ist bei uns eine der guten Seelen, der nicht nur das Kundenwohl am Herzen liegt, sondern auch das Wohlbefinden der Mitarbeitenden. Er kümmert sich nicht nur um die vorsorgetechnisch korrekte Abwicklung von Scheidungen und Pensionierungen, sondern organisiert ganz locker auch mal einen spannenden Weihnachtsanlass oder, weniger spektakulär, den Kaffeenachschub. Und er wechselt mühelos in eine andere Landessprache, wenn unsere Französisch sprechenden Kunden am Draht sind. Frédéric, man ahnt es bereits aufgrund seines Namens, ist dank seiner französischen Mutter perfekt bilingue. Deshalb ist er auch unsere erste Ansprechperson pour toutes les affaires en langue française.

 

Frédéric, was macht ein Pensionskassen-Verwalter bei der PREVAS?

Ich bin für die administrative Rundumbetreuung eines Teils unserer Kunden zuständig. Das sind autonome Pensionskassen, die ihre Verwaltung oder Teile davon nicht selber erledigen, sondern an uns delegieren. Meine Ansprechpersonen sind meist Mitarbeitende aus dem HR oder der Finanzabteilung. Ich bin für die korrekte Verarbeitung von Standard-Vorfällen wie Ein- und Austritten oder Pensionierungen etc. zuständig. Oft habe ich auch direkten Kontakt mit den Versicherten. Hier komme ich unmittelbar mit den Wechselfällen des Lebens in Kontakt. Das macht meinen Job spannend, manchmal ist es aber auch belastend, wenn mir zum Beispiel eine Witwe am Telefon aufgelöst sagt, dass sie dringend die ihr zustehende Rente benötigt, um über die Runden zu kommen. Leider kann ich hier nicht immer direkt helfen, wenn etwa Erbteilungs-Dokumente noch ausstehen. Ich hoffe dann, dass mein offenes Ohr die Situation doch etwas verbessern kann. Ohne Empathie kann man diese Arbeit nicht machen. Aber man muss auch lernen, sich abzugrenzen, damit solche Gespräche nicht zu nahe gehen.

 

Hast Du weitere Beispiele für die Höhen und Tiefen im Leben Deiner Versicherten?

Es kann zum Beispiel vorkommen, dass ein erwerbsunfähiger Versicherter anruft, wenn er befürchtet nach Ablauf der Krankentaggeldzahlungen in einen finanziellen Engpass zu kommen, weil der IV-Entscheid noch aussteht und somit auch die Zahlung der PK-Rente nicht gestartet werden kann. Auch hier muss ich dann nicht nur informieren, wie es weitergehen könnte, sondern auch einfach mal zuhören.

 

Wo hast Du früher gearbeitet und weshalb bist du bei PREVAS gelandet?

Nach sieben Jahren als Verwalter bei einer der grössten Schweizer Pensionskassen wollte ich meinen beruflichen Horizont erweitern. Ich entschied mich vor vier Jahren für die PREVAS, da ich hier Einblick in unterschiedliche Pensionskassen habe und meine Kunden umfassender betreuen kann. Hier bin ich für sämtliche administrativen Belange der von mir betreuten Pensionskassen zuständig. Ich begleite die Versicherten vom Eintritt in die PK, über Heirat, Scheidung, Austritt, Erwerbsunfähigkeit, bis hin zur Pensionierung. Und wie erwähnt auch bei Todesfällen. Also das volle Leben. Der Kunde erhält bei uns alles aus einer Hand. Ist zwar anspruchsvoll für mich, aber sehr interessant. Zudem schätze ich den direkten täglichen Austausch mit unseren hauseigenen PK-Experten. Das ist in unserer Firma alles sehr unkompliziert, mit kurzen Dienstwegen bis hin zum Geschäftsführer, der sein Büro gleich neben mir hat. So kommt man bei komplexen Fragestellungen viel schneller zu Lösungen. Hier kann (oder muss…) ich auch viel dienstleistungsorientierter arbeiten, weil die PREVAS sich in einem Markt mit anderen PK-Verwaltern zu behaupten hat.

Im Moment reden alle von der Senkung der Umwandlungssätze. Tangiert Dich das in Deinem täglichen Geschäft?

Durchaus. Auch bei einigen Pensionskassen, die ich betreue, werden die Sätze gesenkt. Geht wohl nicht anders bei den aktuellen Zinsen und der steigenden Lebenserwartung. Dann kommen viele Anfragen von Versicherten, die erst mal verunsichert sind wegen der Leistungsreduktion. Sie wollen wissen, wie sie sich nun am besten verhalten sollen. Die Umwandlungssatz-Senkungen erfolgen zum Glück meist schrittweise. So hat der Versicherte Zeit, seine Pensionierungs-Strategie wenigstens teilweise den neuen Bedingungen anzupassen. Ich bin dann nicht nur Blitzableiter, sondern informiere über die möglichen Lösungsansätze aus Vorsorgesicht und liefere Entscheidungsgrundlagen. Also beispielsweise: Habe ich eine höhere Rente, wenn ich mich früher pensionieren lasse (also nach den alten Grundlagen) dafür aber Kürzungen in Kauf nehmen muss, weil die Rente länger bezahlt werden muss und die AHV-Rente eventuell noch aussteht?

 

Tönt nach einem spannenden Job. Jetzt ist Februar, da hast Du ziemlich viel Stress, nicht wahr?

Meine Arbeitsbelastung ist tatsächlich über das Jahr schwankend. Jetzt ist bei uns Verwaltern gerade ziemlich viel los. Wir müssen die Versicherten wieder auf den neuen Jahresbestand bringen. Das beginnt im November, mit stetig zunehmender Belastung und einem Höhepunkt Anfang Februar. Im Mai nimmt es dann wieder ab. Dann ist Zeit, Aufgeschobenes, weniger Dringendes zu bearbeiten. Und natürlich auch Zeit für Ferien. Im Moment sind solche nicht möglich.

 

Apropos Ferien, hast Du auch ein Leben ausserhalb der PREVAS?

Natürlich. Wenn ich mal richtig abschalten will, dann setze ich mich in ein Flugzeug, Destination Barcelona. Diese Stadt mit ihrem katalanischen Lebensstil bietet eine Unmenge an kulturellen Highlights und Ausgehmöglichkeiten. Dort kann ich abschalten und die Seele baumeln lassen. Wenn also mal ein spanischer Expat, der in einer meiner Pensionskassen versichert ist, eine Auskunft braucht: ich spreche neben Deutsch und Französisch auch immer besser Spanisch…

 

Vielen Dank, Frédéric, für das Interview!