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Wie sexy ist Ihre Pensionskasse?

20.01.2015 09:00

Pensionskassen haben nicht den Ruf, besonders aufregend zu sein. Es geht um Themen, die wir lieber verdrängen: um Alter, Invalidität und Tod.

Wenn in Artikeln dann noch Begriffe wie „Obligatorium“ und “Koordinationsabzug“ auftauchen, zappt der ansonsten geneigte Leser gerne weg. In Zeiten von Twitter und 20 Minuten muss kurz und sexy (am besten noch mit etwas Crime) berichtet werden. Schlechte Karten für Informationen zu den Sozialversicherungen.

Ab und zu steigen Pensionskassenthemen ganz überraschend an die mediale Oberfläche und es wird engagiert über „Rentenklau“, Abzockerei und Umwandlungssätze debattiert. Oft nicht sehr gehaltvoll, dafür entlang der politischen Schützengräben. Aber immerhin: die Scheinwerfer sind an.

Das verbreitete Desinteresse erstaunt, denn der arbeitende Schweizer hat in der Regel den weitaus grössten Teil seines Vermögens in der Pensionskasse gebunkert. Und die finanziellen Risiken bei Invalidität und Tod, welche massgeblich durch Leistungen der PK abgedeckt werden, sind um einiges bedeutender als der Verlust eines E-Bikes durch Diebstahl oder der Bonusverlust bei einer Autohaftpflichtversicherung. So kann sich der  Erwerbsausfall bis zur Pensionierung aufgrund einer Invalidität im Einzelfall locker auf über eine Million Schweizer Franken summieren. Game over, wenn hier die passende PK-Leistung fehlt und über Jahrzehnte hinweg nur mickrige Renten fliessen.

Dabei haben die wesentlichen Entscheide in einer Pensionskasse paritätisch zu erfolgen, will heissen: Arbeitnehmer haben genau gleich viel zu sagen wie die Arbeitgeber. Mitbestimmung ist also grundsätzlich garantiert. Leider wird dies in vielen Fällen nicht so gelebt. Unterschriften unter Vertragsdokumente werden von der Arbeitnehmervertretung oft ohne ausreichendes Wissen geleistet. Entweder entscheidet dann der Arbeitgeber „stellvertretend“ oder die Meinung eines von Courtagen getriebenen externen Spezialisten (Broker genannt) spielt die Hauptrolle. Zum Beispiel beim Wechsel der eigenen PK zu einem neuen Anbieter.

Es ist an der Zeit, dass die betroffenen Arbeitgeber und Arbeitnehmer mehr wissen über die wesentlichen Aspekte der zweiten Säule, um ihr PK-Heft in die eigenen Hände nehmen zu können. Die PREVAS AG legt daher grossen Wert auf eine verständliche Kommunikation mit ihren Kunden und Destinatären. Gerne mal mit einem Augenzwinkern.

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